{"id":4,"date":"2017-03-15T21:40:19","date_gmt":"2017-03-15T21:40:19","guid":{"rendered":"http:\/\/commitnrun.louvard.de\/?p=4"},"modified":"2018-11-10T19:51:53","modified_gmt":"2018-11-10T19:51:53","slug":"commitnrun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.louvard.de\/CommitNRun\/?p=4","title":{"rendered":"Commit&#8217;n&#8217;run"},"content":{"rendered":"<p>Wer kennt es nicht: der Kollege hat kurz vor Feierabend sein Commit gemacht, und gleich im Anschlu\u00df den angesprochenen Feierabend durchgef\u00fchrt. Nun leider funktionieren die ganzen \u00c4nderungen, die er in das System geschickt hat, nur auf seiner Umgebung, und damit hat er alle anderen Kollege bis zu seiner R\u00fcckkehr behindert!<\/p>\n<p>Es gibt die gewagten Commit&#8217;n&#8217;run und die, die man aus Sport macht, bei diesem Spiel hatte ich mit Frank viel Spa\u00df, und dieser Begriff hat sich schnell durchgesetzt.<\/p>\n<p>Da ich auch ein leidenschaftlicher L\u00e4ufer bin, passt dieser Name auch perfekt f\u00fcr meinen IT-Blog.<\/p>\n<p>Seit ich zw\u00f6lf oder dreizehn bin, hat mich die Programmierung immer fasziniert. Am Anfang war es mein Taschenrechner, in dem man mathematische Aufgaben wiederholen konnte, dann kam mein HP-28S, dann der Atari, mit dem ich vom Basic 1000d bis zum Assembler alles ausprobieren konnte.<\/p>\n<p>Nach dem Abitur war es mir klar: Informatik wird mein Beruf, und um dieses Ziel zu erreichen, habe ich viele H\u00fcrden \u00fcberwinden m\u00fcssen, aber nie locker gelassen.<\/p>\n<p>Nun, seit bald zwanzig Jahren bin ich Profi und habe schon vieles gesehen. Vieles, aber auch viel Wiederkehrendes.<\/p>\n<p>Immer wieder werden die gleichen Fehler gemacht, denn eine neue Technologie erfordert eine neue Lernphase. Immer wieder wird das Rad neu erfunden, weil es einfacher ist, etwas Neues anzufangen als zu verstehen, warum das Vorhandene so funktioniert.<\/p>\n<p>Immer wieder denkt man, dass man es besser machen kann als es fr\u00fcher war. Das stimmt auch teilweise. Die M\u00f6glichkeiten sind exponentiell gewachsen, funktionierende Frameworks stehen frei zur Verf\u00fcgung. Ich bewege mich in einem Umfeld, wo es kaum Grenzen gibt.<\/p>\n<p>Ein Lehrer hatte mal gesagt: &#8222;Ihr sollen euch darum bem\u00fchen, die Computerbedienung so intuitiv und einfach zu machen, dass er wie ein Fernseher bedient werden kann.&#8220;, Das waren die Zeiten, in denen der Fernseher mit zwei Kn\u00f6pfen zu bedienen war. Leider wurde das Ziel verfehlt, sogar Fernseher sind quasi unbrauchbar geworden.<\/p>\n<p>Die Digitalisierung hat die Menschheit fest im Griff, sp\u00e4testens seit jeder ein Handy mit sich tr\u00e4gt. Alle Gegenst\u00e4nde werden immer &#8222;intelligenter&#8220; (und wir d\u00fcmmer?).<\/p>\n<p>In diesem Blog will ich einfach einen Blick hinter die Kulissen verschaffen, es geht mir nicht darum, das Unerkl\u00e4rliche f\u00fcr alle klar zu machen, es geht mir auch nicht darum, ein How-To f\u00fcr werdende Informatiker zu schreiben.<\/p>\n<div>\n<p>Als ich vor drei Jahren mit meinem L\u00e4ufer-Blog angefangen habe, wusste ich gar nicht, auf was ich mich einlasse. Jetzt wei\u00df ich&#8217;s: es ist aus reinem Eigennutz.<\/p>\n<p>Zum einem, eine Leidenschaft mu\u00df geteilt werden, zum anderen: ohne Schrift kein Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>In diesem Sinn viel Spa\u00df beim Lesen, und nach dem Commit, ist so ein kleiner Lauf nicht immer eine S\u00fcnde!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer kennt es nicht: der Kollege hat kurz vor Feierabend sein Commit gemacht, und gleich im Anschlu\u00df den angesprochenen Feierabend durchgef\u00fchrt. 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